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wellvida ag
01.06.2023

Wenn einer eine Reise tut...

...dann kann er meist richtig viel erzählen. Gut ist, wer sich für diese Reise auch bestens wappnet. Mit der richtigen Reiseapotheke werden Sie auch das eine oder andere Abenteuer unterwegs gesund bestehen.

In den Ferien sind wir oftmals etwas wagemutiger als im gewöhnlichen Alltag. Mit Risiken und Nebenwirkungen, die nicht auf der Packungsbeilage stehen. Für die aber eine gut ausgerüstete Reiseapotheke sicher Sinn macht. Vom Pflästerli über Bandagen bis hin zur Après-Soleil-Crème bei leichtem Sonnenbrand können in etwas abgelegeren Reisezielen erste Hilfe leisten. Gut gerüstet ist also schon halb gelindert.

Kleine Verletzungen 

Sicher hilfreich ist eine minimale Grundausstattung an Verbandsmaterial. Denn, wer kennt es nicht: eine Blase beim Wandern kann ganz schön schmerzen und ein Blasenpflaster kann schnell Abhilfe schaffen. Ein weiterer Klassiker ist sich einen Splitter einzufangen. Wie erleichtert ist man da, wenn rasch eine Pinzette zur Hand ist. Oder wie schnell ist es passiert, dass man sich an einem spitzen oder scharfen Gegenstand schneidet? Da ist man froh, kann man zur Reiseapotheke greifen. Pflaster und kleines Verbandsmaterial können bei Bedarf auch im Ferienland leicht nachbeschafft werden.

Erkältungen und Halsbeschwerden 

Kein Halstuch dabei und die Klimaanlage im Flugzeug läuft auf Hochtouren? Sie wissen, was jetzt kommt. Der Husten oder Halsschmerzen. Zumindest dann, wenn es womöglich noch ein Langstreckenflug ist und kein Entkommen vor der Kälte in der Kabine. Oder auch Temperaturunterschiede beim Shopping in der Grossstadt, wo es Drinnen schon mal 10 Grad kühler sein kann als draussen. Deswegen unsere Empfehlung: immer etwas gegen Erkältung mit in die Reiseapotheke packen. Ausserdem helfen heisse Kräutertees wie Kamille, Thymian oder Lindenblüten. Nehmen Sie sich genügend Zeit zur Erholung. Dafür ist der Urlaub ja auch da. Bei Ohrenschmerzen ist es zudem grundsätzlich ratsam, nicht in den Flieger zu steigen. Falls Sie unsicher sind, wenden Sie sich an einen Arzt oder eine Ärztin.

Das Übel vom Übelwerden  

Ungewohnte Bewegungen im Flugzeug, in Zügen oder auf einem Schiff können zu Übelkeit bis hin zu Erbrechen führen.  Wenn Sie unter Reisekrankheit leiden, gehört ein Mittel gegen Übelkeit in eine gut gerüstete Reiseapotheke. Aber auch wenn Sie normalerweise keine Schwierigkeiten mit Reisen haben, auf einer Bootsfahrt mit viel Wellengang kann das jedem Reisenden schon mal auf den Magen schlagen. Deshalb auch hier sicher ist sicher: ein Medikament gegen Übelkeit mitnehmen. Und ein kleiner Tipp nebenbei: Wer zu Reiseübelkeit neigt, sollte auf der Fahrt nicht häufig nach unten schauen, also nicht lesen, zu lange auf dem Handy rumspielen oder schreiben, sondern mit dem Blick in Fahrtrichtung schauen und am besten einen Punkt am Horizont oder der Strasse fixieren. Das kann schon sehr helfen. 

Insektenstiche 

Zu einer vollständigen Reiseapotheke gehört auch ein wirksamer Insektenschutz. Besonders in Gebieten in denen Malaria, Dengue-Fieber oder Gelbfieber vorhanden sind, ist ein Schutz vor Mückenstichen essentiell wichtig. Für Reiseziele mit diesen Krankheitsrisiken werden von der Weltgesundheitsorganisation WHO Moskitomittel mit dem hochwirksamen und langjährig erprobten Diethyltoluamid (DEET) empfohlen. Der Inhaltsstoff gilt als besonders starker Wirkstoff gegen heimische und tropische Mücken sowie Zecken. DEET sorgt dafür, dass die blutsaugenden Insekten menschliche Duftstoffe nicht mehr wahrnehmen und den Menschen als ihren Wirt nicht finden können. So können Sie Ihre Gesundheit auf Reisen wirkungsvoll schützen.

Bitte keinen Sonnenbrand    

Im Süden oder in den Bergen hat die Sonne grosse Kraft und es kann rasch zu einem Sonnenbrand kommen. Das können Sie mit einem guten Sonnenschutz vermeiden. Schon beim Packen also an die Sonnencrème mit entsprechend hohem Lichtschutzfaktor denken. Bei hellem Hauttyp mit hellen Haaren ist ein Lichtschutzfaktor ab 30 bis 50+ empfehlenswert, bei mittlerem Hauttyp mit dunkelblonden bis hellbraunen Haaren ein Lichtschutzfaktor um 20 bis 30 und dunklem Hauttyp und dunklen Haaren 10 bis 15. Natürlich gilt auch mit Sonnenschutz: nicht stundenlang sich der Sonne aussetzen, sondern Mass halten und immer wieder darauf achten, dass sich die Haut nicht rötet. Es sollte auch immer nachgecrèmt werden. Jeder Sonnenbrand erhöht das Hautkrebsrisiko. Falls es doch einmal dazu kommt, reichend entzündungshemmende After-Sun-Produkte mit Aloe Vera, Despanthenol oder Kamille verwenden. Bei schlimmen Sonnenbränden besser einen Arzt oder Ärztin konsultieren. Ein zusätzlicher Schutz vor der Sonne ist auch immer eine Kopfbedeckung, Sonnenbrille und lange Kleidung. Babys und Kleinkinder mit ihrer feinen, sensiblen Haut sollten noch nicht der Sonne ausgesetzt werden.

Dauermedikation 

Wenn Sie zu Hause schon regelmässig Medikamente einnehmen, müssten auch die mit auf die Reise. Bei Flugreisen ist es ratsam, die im Handgepäck mitzuführen. Man weiss ja nie so genau, ob der Koffer auch da ankommt, wo Sie hinreisen. Damit Sie unproblematisch durch den Zoll kommen und es keine Missverständnisse gibt, heben Sie die am besten in der Originalverpackung auf. Bestimmte Länder verlangen, dass Reisende, die Arzneimittel mit kontrollierten Substanzen (wie z. Bsp. Betäubungsmittel) mitführen, eine ärztliche Bescheinigung und eine Mitführbewilligung vorweisen können. Am besten gleich in englischer Sprache. Informieren Sie sich in ihrer Apotheke oder Arztpraxis. 

Reiseapotheke Checkliste

Mit einer gut bestückten, auf die persönlichen Bedürfnisse zusammengestellten Reiseapotheke sind Sie für Ihre nächsten Ferien bestens gewappnet. Eine hilfreiche Checkliste für die notwendigsten Artikel einer Reiseapotheke finden Sie HIER.

 

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Autor
Lis Eymann
Tags
Sanität & Drogerie

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