Warum Temperatur kein Zufall ist – sondern Regulation
Was du in diesem Blog lesen kannst
Dir ist ständig kalt. Oder du schwitzt schneller als früher. Manchmal sogar beides – im Wechsel.
Andere sagen: Mir ist angenehm.
Und du denkst: Was stimmt mit mir nicht?
In diesem Blog erfährst du:
- warum Kälte- und Hitzegefühle oft nichts mit der Raumtemperatur zu tun haben
- welche Rolle Hormone, Stress und Nervensystem spielen
- weshalb Frieren und Schwitzen wichtige Signale sind
- was dein Körper braucht, um sich wieder besser zu regulieren
Dein Körper übertreibt nicht. Er versucht, Balance zu halten.
Warum Frieren und Schwitzen keine Gegensätze sind
Beides hat mit Regulation zu tun.
Dein Körper reguliert:
- Temperatur
- Energie
- Hormone
- Stressreaktionen
Gerät dieses System aus dem Gleichgewicht, reagiert der Körper sichtbar.
Frieren und Schwitzen sind keine Fehler. Sie sind Hinweise.
Die häufigsten Gründe für dauerhaftes Frieren oder Schwitzen
- Dein Nervensystem ist aus der Balance
Das vegetative Nervensystem steuert:
- Gefässweite
- Schweissproduktion
- Wärmeverteilung
Bei Dauerstress oder innerer Anspannung bleibt der Körper oft im Alarmmodus.
Die Folge:
- kalte Hände und Füsse
- plötzliches Schwitzen
- Temperaturschwankungen
- Hormonelle Veränderungen beeinflussen die Temperatur
Hormone wirken wie Thermostate. Veränderungen – besonders ab 40 – betreffen:
- Östrogen
- Progesteron
- Stresshormone
Das kann sich zeigen als:
- Frieren trotz Wärme
- nächtliches Schwitzen
- Hitzewellen
Das ist keine Einbildung, sondern Biologie.
- Energie steht nicht gleichmässig zur Verfügung
Wenn dein Körper Energie spart, priorisiert er lebenswichtige Funktionen.
Wärme in Händen und Füssen ist dann nicht oberste Priorität.
Typisch:
- kalte Extremitäten
- schnelles Auskühlen
- gleichzeitige Müdigkeit
- Regulation braucht Rhythmus
Unregelmässiges Essen, zu wenig Pausen oder Schlaf bringen den Körper aus dem Takt.
Dein Körper liebt Vorhersehbarkeit.
Was dein Körper dir mit Frieren oder Schwitzen sagen will
Vielleicht eines von diesen:
- Ich bin im Stressmodus.
- Meine Hormone verändern sich.
- Ich brauche mehr Energie oder bessere Verteilung.
- Ich brauche mehr Ruhe und Rhythmus.
Temperatur ist ein Feedback-System.
Was dir jetzt wirklich hilft
Vielleicht eines von diesen:
- Ich brauche echte Pausen.
- Ich brauche besseren Schlaf, nicht mehr Schlaf.
- Ich brauche weniger Druck, nicht mehr Disziplin.
- Ich brauche Unterstützung für mein Nervensystem.
- Ich brauche einen anderen Umgang mit Energie.
Dein Körper arbeitet nicht gegen dich. Er meldet sich für dich.
Was dir jetzt wirklich hilft
Wärme von innen
- regelmässige Mahlzeiten
- warmes, gekochtes Essen
- genügend Eiweiss
Nicht als Dogma. Sondern als Unterstützung.
Nervensystem beruhigen
- langsames Atmen
- Wärme (Bad, Dusche, Wärmflasche)
- bewusstes Runterfahren
Rhythmus etablieren
- ähnliche Essenszeiten
- klare Pausen
- regelmässiger Schlaf
Besonders wichtig für Frauen ab 40
Temperaturschwankungen gehören
für viele Frauen zu dieser Phase.
Das ist kein Kontrollverlust. Es ist ein Zeichen von Umstellung.
Fazit: Dein Körper sucht Balance
Frieren und Schwitzen sind keine Launen. Sie sind Signale.
Wenn du beginnst, sie als Hinweise zu sehen, kann dein Körper Schritt für Schritt wieder regulieren.
Mehr Gleichgewicht. Mehr Vertrauen. Mehr Körpergefühl.
Mark von wellvida



