01.04.2023

Juckender Fusspilz

Juckender Fuss: So wird er wieder besser.

Ja der Fusspilz ist sehr ansteckend. Die Sporen verbreiten sich weit und die Ansteckung erfolgt schnell. Meistens bemerkt man die Krankheit erst, wenn sich der Fusspilz bereits gut eingenistet hat. Etwa 20% der Schweizer Bevölkerung erkranken einmal an Fusspilz.

Wie zeigt sich der Fusspilz?

Meistens juckt und beisst es plötzlich zwischen den Zehen und die Haut kann sich auch verändern. Bei einem Fusspilzbefall kann die Haut (je nach Ausschlag) rot und/oder schuppig werden oder sich sogar etwas ablösen. Es kann auch zu einer Bildung von nässenden Bläschen kommen, die zusätzlich zu Juckreiz führen.

Warum bekommt man Fusspilz?

Wie bei allen Pilzen erfolgt die Übertragung über die Sporen. Sporen sind trockene Überlebensformen, die fast überall lauern. Bekannte Orte, an denen Pilzsporen auf neue Träger warten, sind klassischerweise in Hallen- oder Freibädern, in Duschen oder auch auf Teppichen. Es kommt zu einem Fusspilz, wenn wir mit diesen Sporen in Kontakt kommen und sie sich in dem feuchtwarmen Klima der Haut entwickeln können.

Die verschiedenen Stadien des Fusspilzes

Das erste Stadium des Fusspilzes tritt auf, wenn es zwischen den Zehen zu jucken beginnt und sich die Haut verändert. Im Verlauf der Infektion löst sich die Haut zwischen den Zehen und in einem fortgeschrittenen Stadium können kleine Hautstücke abgelöst werden. Später trocknet die Haut aus und beginnt zu schuppen. Der Fusspilz kann sich auch auf die Fussnägel ausbreiten und das Wachstum eines Nagelpilzes begünstigen.

Warum gerade bei mir?

Personen mit einem geschwächten Immunsystem sind beispielsweise anfälliger für Pilzerkrankungen. Wenn es keine zugrunde liegende Erkrankung wie Diabetes oder HIV gibt, kann Fusspilz ein Hinweis auf ein geschwächtes Immunsystem sein. Das Tragen von geschlossenen Schuhen, das ein warmes und feuchtes Klima begünstigt, kann auch den Befall von Fusspilz fördern.

Ist eine Pilzinfektion gefährlich?

Pilzinfektionen sind ungefährlich, wenn sie schnell und konsequent behandelt werden. Lässt man einer Pilzinfektion jedoch freien Lauf, können die kleinen Hautverletzungen eine einfache Eintrittspforte für Viren und Bakterien sein. Diese können den menschlichen Körper belasten.

Behandlung von Fusspilz

Neben den üblichen Cremes gegen Fusspilz lohnt es sich auch, die passenden Waschmittel und Schuhsprays zu kaufen, damit die Socken und Schuhe mitbehandelt werden können. Diese zusätzlichen Massnahmen sind wichtig, damit man sich nicht erneut mit den Sporen infiziert.

Vorbeugung von Fusspilz

Pilzsporen mögen besonders ein feuchtwarmes Klima. Wenn man längere Zeit in geschlossenen Schuhen ist, entwickeln sich zwangsläufig Feuchtigkeit und Wärme. Dies sollte möglichst vermieden werden. Einlegesohlen aus atmungsaktivem Vlies helfen, Feuchtigkeit und Gerüche aufzunehmen.

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Autor
Wellvida Onlineredaktion
Tags
Pflege & Beauty

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