27.07.2023
 

Tipps & Tricks wie das am besten geht.

Was für ein gutes Gefühl ist es doch, wenn man seinem Körper wieder mal ein bisschen gefordert hat. Sport zu treiben kann richtig zufrieden und einen auch belastbarer im Alltag machen. Wichtig ist nach sportlicher Betätigung sich zu regenerieren. Wir sagen Ihnen, wie das am besten geht.

Tipp 1: Erst mal abkühlen – Cool Down

Cool Down ist das Gegenstück zum Warm-Up, also zum Aufwärmen bevor Sie Sport treiben. Cool Down hilft bei der Regeneration, in dem der überhitzte Körper langsam abgekühlt wird. Wer eine intensive Trainingseinheit hinlegt tut gut daran, das Herz-Kreislauf-System wieder auf „Normalbetrieb“ runterzufahren. Zu den klassischen Cool Down Übungen gehören lockeres Auslaufen, Stretching, leichte Dehnübungen. Aber lockerer. Damit können Sie Verspannungen reduzieren, schneller regenerieren und dafür sorgen, die Muskeln beweglich zu erhalten.

Tipp 2: Für Hartgesottene – das Eisbad

Das Eisbad sollte man so rasch wie möglich nach der Belastung nehmen. Mit dem Eisbad wird in der Muskulatur die Blutzirkulation herabgesetzt und Entzündungen eingedämmt. Danach wird die Durchblutung der Muskulatur wieder stark angeregt, was den Abbau von Abfallprodukten fördert. Das kalte Bad in der mit Eiswürfeln gefüllten Badewanne sollten Sie allerdings nur bis zu 10 Minuten ausdehnen und sich danach wieder warm einpacken.

Tipp 3: Die Sanftere – Kalt und Warmduschen nach Kneipp

Nach dem Sport steht eh eine Dusche auf dem Programm. Die können Sie nutzen, um den Muskeln etwas Gutes zu tun. Mit Wechselduschen. Duschen Sie 30 bis 40 Sekunden abwechselnd mit eiskaltem und warmen Wasser. Das kalte Wasser verhindert den Muskelkater. Das Warme fördert die Durchblutung und damit die Entspannung.

Tipp 4: Die Altbewährte – die Sauna

Eine altbewährte Methode zur Regeneration des Körpers ist das Saunieren. Durch die Hitze werden die Muskeln werden gelockert und stark durchblutet. Zudem erlebt der Körper das Gefühl von innerer Ruhe und geistiger Entspannung. Denn ist ein wohliger Ort des Nicht-Tuns. Auch das Gewebe wird besser mit Sauer- und Nährstoff versorgt. Ein Saunagang sollte in der Regel zwischen 8 und 15 Minuten dauern. Um eine optimale Regeneration zu erreichen, starten Sie besser mit niedrigen Temperaturen.

Tipp 5: Für Verwöhnungsbedürftige – die Massage

Massagen sind nicht nur eine körperliche Verwöhnung, sie helfen auch, Stoffe aus den Muskeln zu transportieren, die für Entzündungen führen könnte. Ob Muskelkater, Zerrung oder Verspannung – Massagen können die Regeneration der Muskulatur beschleunigen.

Tipp 6: Gute Ernährung - gute Regeneration

Nichts geht ohne die entsprechend gute Ernährung. Mit gefüllten Speicher ist die Leistungsfähigkeit gewährleistet und die Regenerationsfähigkeit verbessert. Ihr Körper braucht Energie um sich zu regenerieren. Eine gute Kombination von komplexen Kohlenhydraten, Vollkornprodukten und Protein unterstützen die Erholung. Zudem hält die Kombination aus diesen Nährstoffen beim Muskelaufbau und hält den Insulinspiegel aufrecht.

Tipp 7: Nichts für Nachteulen - ausreichend Schlaf

Ausreichend Schlaf ist die einfachste und effektivste Methode, schneller zu regenerieren. Alle Anstrengung eines Trainings werden im Schlaf von unserem Körper verarbeitet. Kleinere Gewebeschäden werden repariert, Muskulatur aufgebaut. Auf Schlafmangel reagiert unser Körper mit einem reduzierten Stoffwechsel, was die Regeneration verlangsamt und das Immunsystem schwächt. Ideal sind 6 bis 8 Stunden Schlaf.

Tipp 8:  Die Krönende – die Meditation

Regelmässiges Meditieren unterstützt die tiefgreifende geistige sowie die körperliche Regeneration.  Sie verbessert zudem die allgemeine Schlafqualität. Meditation erfordert auch Übung. Deshalb hier ein erster Schritt, der jeder als Vorstufe bewältigen kann. Die Rückschau des Tages. Mit aufrechter Haltung im Bett oder an einem ruhigen Platz, entspanntem Nacken und Schultern, verfolgt man während rund 7 bis 10 Minuten den vergangenen Tag in Gedanken rückwärts. Vom Ende bis zum Aufwachen. Ohne sich in die verschiedenen Ereignisse zu verstricken. So verarbeitet man die Ereignisse des Tages bewusster und schläft danach wie ein Murmeltier. Die Meditation erklären wir Ihnen bald in der Rubrik «Wohlfühlen». 

Mit diesen hilfreichen Tipps und Tricks regenerieren Sie sich nach dem Sport wieder bestens. Genauso wie es Sinn macht, regelmässig Sport zu treiben ist es auch notwendig, sich regelmässig zu regenerieren. So halten Sie eine gesunde Balance zwischen Aktivität und Erholung.

Viel Spass!

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Autor
Lis Eymann
Tags
Gesundes Wissen

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