10.06.2024

Kennst du das auch? Im Winter oder Frühling schuppt sich die Haut und hinterlässt unangenehme Spuren auf deinen Kleidern!

Normalerweise schützt eine gesunde Schutzschicht aus Fettfilm und Feuchtigkeit deine Haut vor äusseren Einflüssen. Der ständige Erneuerungsprozess der Haut, bei dem Hautzellen absterben und neu gebildet werden, ist dank dieser Schutzschicht normalerweise nicht sichtbar.

Wenn diese Schutzschicht jedoch gestört wird, etwa durch das Entfernen des Fettfilms oder Austrocknen der Haut, sterben Hautzellen verstärkt ab. Die vielen einzelnen Hautzellen ballen sich dann zu sichtbaren "Schuppen-Gruppen".

Der Verlust des Gleichgewichts kann durch verschiedene innere und äussere Einflüsse bedingt sein, wie trockene, kalte Luft, raue Pullover, falsche Ernährung, Alkohol, Nikotin und hormonelle Veränderungen. Diese Ursachen sind meist harmlos und leicht behandelbar.

Tipps & Tricks um schuppender Haut vorzubeugen

  • Verwende ein mildes Duschmittel, das den Schutzfilm der Haut nicht angreift. Ein mildes Hautpeeling kannst du 1-2 Mal pro Woche anwenden, um sichtbare Schuppen abzutragen. Vermeide mehrmaliges tägliches Duschen und zu heisses Wasser beim Duschen oder Baden.
  • Nutze eine reichhaltige Hautpflege, die optimal auf deine Hautbedürfnisse abgestimmt ist. Öle können sehr gut dünn aufgetragen werden, um den Fettfilm der Schutzschicht zu erhalten. Trage die Pflege täglich auf, zumindest aber nach jedem Duschen.
  • Eliminiere negative äussere Einflüsse: Vermeide Kleidung aus hautreizenden oder rauen Materialien und setze in trockenen Räumen zuhause oder im Büro einen Luftbefeuchter ein.
  • Achte auf eine ausgewogene Ernährung, die reich an Omega-3-Fettsäuren und Vitamin E ist. Diese Nährstoffe unterstützen die Gesundheit deiner Haut. Gute Quellen sind Fisch, Nüsse und pflanzliche Öle.
  • Trinke ausreichend Wasser, um deine Haut von innen zu hydratisieren. Dies hilft, die natürliche Feuchtigkeitsbalance der Haut zu bewahren und kann schuppiger Haut vorbeugen.
  • Besonders in geheizten Innenräumen kann die Luft sehr trocken werden. Ein Hygrometer kann dir helfen, die Luftfeuchtigkeit im Auge zu behalten. Ideal ist eine Luftfeuchtigkeit zwischen 40% und 60%.
  • Stress kann sich negativ auf die Haut auswirken und Probleme wie trockene und schuppige Haut verschärfen. Methoden wie Yoga, Meditation oder regelmässige Bewegung können helfen, Stress zu reduzieren.

Durch die Kombination dieser Massnahmen kannst du die Gesundheit deiner Haut im Winter unterstützen und das Risiko von Trockenheit und Schuppenbildung minimieren.

Dein Wellvida-Team

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Autor
Isabelle Ruef dipl. Drogistin HF
Tags
Pflege & Beauty

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